Bremer S0zialgericht an der Spitze der “Internet-unwissenden”.
Wer suchet der findet - und das manchmal nicht nach dem eigenen Geschmack. Da das Bremer SOzialgericht* offensichtlich selbst keine Homepage hat - und noch viel weniger Ahnung vom Internet und Suchmaschinen, droht es einem WebBlogger - dem Bremer Shopblogger - mit juristischen Konsequenzen.
Was war passiert?
Der ShopBlogger schrieb in seinem Blog über eine Vorladung des Bremer SOzialgerichts . Da Google die Seite indizierte und der Titel den Begriff “Bremer S0zialgericht” enthielt, rutschte die Seite einen sehr guten Platz. Das was selbsternannte SEO’s (Suchmaschinenoptimierer) den ganzen lieben Arbeitstag versuchen, passierte dem ShopBlogger ganz aus Versehen. Die betreffende Richterin wollte die Seite “einfach weghaben” und schrieb einen Brief .
Die ganze Geschichte verbreitete sich rasend schnell. Sogar der Focus schrieb darüber:
“die Richterin und ihr Blogger”
Am besten gefällt mir die Kampagne “Du bist das S0zialgericht Bremen“.
Mittlerweile wurde sogar ein Wettbewerb zum Keyword “Bremer S0zialgericht” ausgerufen
Ich empfehle der netten Richterin sich einmal mit Google-AdWords zu befassen - aber das geht ja gar nicht, denn:
Sie haben gar keine Homepage… oder ist das eine Homepage?